25.11.: Castor-Südblockade!





Unsere Chance, den Ausstieg durchzusetzen, war noch nie so groß. Am 28. Mai finden, erstmals am gleichen Tag, Großdemonstrationen in etwa 20 Städten bundesweit statt. Wir wollen mit zigtausenden Menschen ein kraftvolles Signal an die Regierung senden. Nach Fukushima gibt es nur noch eine Richtung und die heißt: Alle AKW abschalten - sofort und endgültig! Die Zukunft liegt bei den Erneuerbaren Energien, gemeinsam mit Energieeffizienz und Energiesparen.




Komm mit zur Großdemonstrationen nach FREIBURG !

Wir treffen uns am Bahnhof Tuttlingen 15 min vor Fahrbeginn zum bilden von Fahrgemeinschaften mit den anwesenden (5,80 EUR/Person Baden-Württemberg-Ticket 29,- EUR gültig bis zu 5 Personen auf DB und S-Bahn) Anmeldung ist nicht erforderlich.

Tuttlingen ab 10:16 Uhr
Freiburg an 12:18 Uhr
Der Stühlinger Kirchplatz, wo die Veranstaltung ab 13:00 Uhr statt findet ist ja direkt hinter dem Hauptbahnhof.

Zurück:
Freiburg ab 18: 40
oder 17:40 oder 16.40















Werbeveranstaltung für die Stadtwerke durch Oberbürgermeister Beck beim Stiefel am 19.5.2011 Komentar vom Sprachlosen Ivan Als erstes freut es mich das endlich Bewegung im Windsektor kommt. Im Baden Würtemberg letzes Jahr hat Frau Gönner noch die Rote Laterne für die 2% Windenergie in Baden Würtemberg bekommen (zB. Sachsen Anhalt 50%) und nun will OB Beck selber Windräder gleich hier bei uns bauen und gleich für 50 Millionen EUR. Aber er will "die Großen daran beteiligen" (Badenova und EnBW) und hat nicht den Mut tatsächlich länger als einen vormittag auch seine Mitbürger ins Boot zu holen. Der Wandatlas zeigt das bei uns der Wind vor allem auf denn nicht bebauten Höhen stark weht und ich sehe die Gefahr das Florianprinzips bei uns nicht weil wir mit unserem Opaliniuston im Untergrund bei weiterer Nutzung der Atomkraft ein Endlager in unsere Gegend (Siehe BGR) bekommen könnten und da sind wohl jedem einige Windräder lieber. Zu der Diskussion um die Biogasanlagen: Gibt es auch vernünftige Anlagen vor allem da wo auch die wärme genutzt wird deswegen würde ich sie nicht Ausschließen die Konkurrenz Energie - Nahrungsmittel findet mit dem E10 statt den ja auch Beck seine Partei beschlossen hat, aber da ist man nicht so kritisch wie bei Biogasanlagen. Dann wurde da von der "hoch subventionierten" Solarförderung gesprochen die Solarförderung ist alles andere als Hochsubventioniert wenn mann sich mal die Kernkraft anschaut und zwar mit allen Kosten wie zB. die die Lagerung Verursacht (siehe Asse). Außerdem Hat die Sollarförderung und das EEG das jeden Haushalt gerade mal mit 4 EUR im Monat Belastet. 340 000 neu Arbeitsplätze geschaffen und damit auch neue Steuerzahler,auch in Tuttlingen und Umgebung und auch die heimischen Handwerker haben Profitiert. Firmen wie Schott Solar, Sunways, Solarworld, SMA, Manz Automation, Bosch Solar und viele Andere verkaufen in die ganze Welt. Und Firmen aus aller Welt wie Evergreen, haben sich bei uns im Solarwelly bei Dresden angesiedelt. Wer also von Hochsubventionen spricht verdreht die tatsachen.Am rande Habe ich noch einen Einwand an Herrn Dinkelacker ich glaube kaum das sich ein Zertifiziere so etwas leisten kann sind halt einfach dumme Sprüche wie der Strom kommt aus der Steckdose. Zum Elektroauto zu Herrn Lang ist zu sagen das das sehr wohl sinnvoll ist und ich mir eins kaufen werde weil mein Miniblockheuzkraftwerg Daheim füllt es im Winter über Nacht und meist fährt man auch nicht länger wie 150 Km. Jetzt zum Werbeblock Stadtwerke ich gehe gerne ins Tuwas und meine Mädels auch und mit besuch gehen wir auch gerne hin aber ich zahle lieber den teuren Preis für das Bad. Ich kaufe meinen Strom in Schönau im Prinzip kann ich auch vieles zu dem Thema unterschreiben was der OB Beck gesagt hat, Aber zum teil werden Äpfel mit Birnen Verglichen Städte wie München , Kassel, Nürnberg oder die Badenova bieten nur noch Ökostrom für ihre Privatkunden an also die bekommen alle das was ihre 600 Ökokunden bekommen und zwar zum Normalpreis. Keine Atomkraft und keine Kohle sind selbstverständlich .Der Einkauf über die Börse lohnt nicht und ist zu Teuer für die Stadt langfristige Verträge wären sicher Günstiger. Die Beteiligung an einer Dreckschleuder (Kohle) der zweite Umweltpolitische Unsinn nach dem vielen Kernkraftstrom führt dazu das ich wohl noch lange nicht zu den Stadtwerken zurückwechseln sondern weiter für echten Ökostrom werben letztendlich hat es die Badenova auch erst eingesehen als sie genug Kunden verloren hat.


Bilder und Filme vom Ostermontag 2011





Wir treffen uns am Bahnhof 15 min vor Fahrbeginn zum bilden von Fahrgemeinschaften mit den anwesenden (5,80 EUR/Person Baden-Württemberg-Ticket 29,- EUR gültig bis zu 5 Personen auf DB und S-Bahn)
Tuttlingen ab 9:45
Spaichingen ab 9:54
Rottweil ab 10:10
Stuttgart Hbf ab 12:03 Gl.3
Kirchheim(Neckar) an 12:34 Beginn des Demozugs am Bahnhof (13Uhr)
Rückfahrt Kirchheim(Neckar) ab 17:12
Stuttgart HBF ab 18:18

Fukushima ist überall - Atomausstieg jetzt!

In großer Betroffenheit über die Ereignisse in Japan und mit dem festen Willen, gemeinsam dafür zu streiten, dass die Atomkraftwerke in der Bundesrepublik endlich stillgelegt werden und sich unsere Stadtwerke sofort vom Atomstrom verabschieden rufen wir dazu auf, an den Montagen,jeweils um 19:30 Uhr in Tuttlingen vor dem Rathaus zu Mahnwachen zusammenzukommen.


Mahnwachen Lied:

Nach dieser Erde wäre da keine,
die eines Menschen Wohnung wär.
Darum Menschen achtet und trachtet,
dass sie es Bleibt.
Wem sonst wäre sie ein Denkmal,
wenn sie still die Sonn umkreist?







Stromwechsel Party im Rittergarten

Samstag 15.5.2011

Programm:











Die Stadtwerke Tuttlingen
haben es offenbar immer noch nicht mitbekommen.
es stellt sich nicht die Frage bei wieviel % weniger Atomstrom die alten Kunden wiederkommen,
die zu den Ökostrom Anbietern abgewandert sind.
Der realistische Betrag ist 0% Atom und Kohle !
Warum?
Weil das die vier Ökostrom Anbieter auch schaffen und Die Badenova die ja kein Ökostrom Anbieter ist schaft es auch schon seit einem halben Jahr. Zusätzlich bieten sie für alle ihre Kunden die wollen sogar noch eine günstige Mikro Kraft Wärme Kopplung an. Die Latte wird nun schon durch die "normale" Konkurenz immer höher gehängt und die Stadtwerke kommen nicht vom Fleck.

Also seit Mutig und haut den Teuren Atomstrom der noch das Geld unserer Kinder kosten wird raus und die umweltschädliche Kohle gehört auch nicht verstromt.

Bilder Und Filme (demnächst) von der Menschenkette und der Kundgebung in Stuttgart.



Menschenkette (probe) mit den Tuttlingern



Kundgebung: Martin Unfried TAZ, Brigitte Dahlbänder BUND, Papa Verde Musik



Kundgebung: Franz Alt




Menschenkette: ,,Atomausstieg in die Hand nehmen!"

12.03.2011




Bis über das Jahr 2040 hinaus hat die Bundesregierung die Laufzeiten der Atomkraftwerke verlängert. Diese Klientelpolitik dient alleine den Stromkonzernen: Ihnen spült der Atom-Deal Zusatzgewinne von fast 100 Milliarden Euro in die Kassen.

Die Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke wurde über die Köpfe der Menschen hinweg entschieden. Wir wollen raus aus einer Technologie, die ein verheerendes Unfallrisiko birgt, den dringend notwendigen Ausbau Erneuerbarer Energien blockiert und tausenden Generationen tödlichen Atommüll aufbürdet. Wir wollen die Atomkraftwerke abschalten - und zwar jetzt!

Baden-Württembergs Ministerpräsident Mappus und seine Landesregierung gehören zu den größten Verfechtern der Atomenergie. Die kommende Landtagswahl im ,,Ländle" ist damit auch eine Abstimmung über die schwarz-gelbe Atompolitik.

Eine neue Landesregierung muss den Atomausstieg selbst in die Hand nehmen - und die baden-württembergischen Meiler in Neckarwestheim und Philippsburg abschalten. Hierzu braucht es eine konsequente Atomaufsicht, die höchste Sicherheitsanforderungen stellt und den Betrieb der Reaktoren damit unrentabel macht. Zugleich verlangen wir einen konsequenten Ausbau Erneuerbarer Energien - dezentral und bürgernah.

Zwei Wochen vor der Landtagswahl senden wir ein spektakuläres Signal gegen den Atom-Deal: Auf Atomkraft setzen? Nicht mit uns! Mit zigtausenden Menschen aus dem ganzen Bundesgebiet werden wir am 12. März eine große Aktions- und Menschenkette zwischen der Landeshauptstadt Stuttgart und dem AKW Neckarwestheim bilden.

Die Alternativen zur Risikotechnologie Atomkraft sind längst da, sie müssen nur durchgesetzt werden. Die Zukunft ist erneuerbar - im Dreiklang von Erneuerbaren Energien, Energiesparen und Energieeffizienz. Jetzt nehmen wir den Ausstieg selbst in die Hand!



Unsere Region soll zum gelbe Streckenabschnitt Kornwestheim ältere können mit Klappstuhl in der nähe des Bahnhofs bleiben jüngere können sich beim Streckenposten erkundigen in welche Richtung noch Mann/Frau gebraucht wird.


Karte




Wir treffen uns am Bahnhof 15 min vor Fahrbeginn zum bilden von Fahrgemeinschaften mit den anwesenden (5,80 EUR/Person Baden-Württemberg-Ticket 29,- EUR gültig bis zu 5 Personen auf DB und S-Bahn)
Tuttlingen ab 9:45
Spaichingen ab 9:54
Rottweil ab 10:10
Stuttgart Hbf ab 11:58 S5 oder 12:08 S4
Kornwestheim Pbf an 12:10 direkt an der Menschenkette
Rückfahrt über Stuttgart zur Kundgebung Schlosssplatz ab 14:10 oder 15:50
Rückfahrt nach Tuttlingen ab Stuttgart HBF Treffpunkt Infopunkt 18 Uhr ab 18:18



BUS ZUR MENSCHENKETTE AB TUTTLINGEN
Wann? Abfahrt: ca. 10 Uhr am Immanuel Kant Gymnasium in Tuttlingen Rückkehr: ca. 20 Uhr
Kosten? Fahrt nach Ludwigsburg ? Aufstellen der Menschenkette bis ca. 14Uhr Fahrt nach Stuttgart ? Abschlusskundgebung bis ca. 17 Uhr Rückfahrt um ca. 18 Uhr
Anmeldung? So schnell wie möglich, da die Plätze begrenzt sind per Email an: ohg-ikg-umweltag@gmx.de Bitte geben sie folgende Daten an: Name Adresse Telefonnummer Sie erhalten dann eine Anmeldebestätigung und ein Merkblatt mit allen wichtigen Infos
Fragen zum Busfahrt? an: ohg-ikg-umweltag@gmx.de

Programm

Werden Sie aktiv!



12.30 bis 14.00 Uhr Menschenkette

Die Menschenkette wird über eine Distanz von 40 Kilometern entstehen. Um 12.30 Uhr beginnt sie sich zu formieren, um 13.30 Uhr soll die Kette stehen. Damit wir uns gleich - mäßig über die Strecke verteilen, sollten Sie an den Strecken abschnitt kommen, der Ihrer Region zugeordnet ist. Dies können Sie der Karte entnehmen. Genauere Infos finden Sie hier.

15.30 bis 17.00 Uhr Abschlusskundgebung in Stuttgart, Schlossplatz
Nach der Kette: Kundgebung auf dem Stuttgarter Schlossplatz - mit viel Musik und spannenden Redebeiträgen. Reihen Sie sich in die Kette ein und bringen Sie Freunde/innen, Familie und Kollegen/innen mit! Kette und Kundgebung werden von einem breiten Bündnis von Initiativen und Verbänden organisiert. Gelingen kann sie aber nur, wenn sehr viele Menschen an einem Strang ziehen.

Informieren Sie möglichst viele Menschen über die Aktion - im Freundeskreis oder an öffentlichen Orten. Mehr Exemplare dieses Flyers und weitere Materialien können Sie mit dem Rückmeldecoupon oder auf unserer Webseite bestellen.

Und: Wechseln Sie zu Ökostrom!


Mappus kauft uns ein par überteuerte Schrottmeiler!

Hals über Kopf muss sich der Atomstromunternehmen EDF von seinen EnBw Aktien trennen. Wahrscheinlich hat er seine 40 Milliarden Schulden wieder überstiegen und Sarkozy kann bei knapper Kasse nichts mehr zuschießen soviel zum billigen Atomstrom in Frankreich klappt auch nur weil die Franzosen bürgen brauchen das Atom ja Militärisch. Und unser Mappus prescht sofort vor und kauft das ganze zu 41EUR obwohl der Kurs bereits bei 35EUR war es ist ja nicht sein Geld und nun braucht er sogar einen zweiten Nachtragshaushalt . Sonst wird ja alles Privatisiert aber egal mann muss ja wieder mal der Atom Mafia helfen.


6. November 2010 // Berg/Pfalz Südblokade und dann ins Wendland







Fahrradsternfahrt von Tuttlingen nach Benken
am
10.10.10

Bilder und Filme







Pressebericht

350 Klimaschutz-Aktion beim ,,Sterntreffen Benken"

An den alten Dorfbrunnen in der Mitte des malerischen Weindorfs Benken, 5 km südlich von Schaffhausen waren auch mehrere Tuttlinger die mit dem Fahrrad an der  weltweiten Klimakampagne zum 10. 10. 10 unter www.350.org als eigenen Beitrag teilgenommen haben. In über 188 Ländern bei 7374 Aktionen ging es um den Klimaschutz an diesem Tag. Im Tuttlinger Stadtgarten ging die Fahrt los nachdem die Teilnehmer ein großes 350 aus Laub gebildet haben. Laut Wissenschaftlern ist 350 ppm (Teilchen pro Million) CO2 in der Atmosphäre die noch sichere Obergrenze für die Menschheit. Auch Radfahrer aus Waldshut, Engen und Radolfzell kamen zum Monatlichen Treffen der Kernfrauen die gegen das geplante Schweizer "Endlager" für  hochradioaktiven Atommüll aus  Atomkraftwerken auf dem Gebiet der Gemeinde Benken Protestieren. Sie Treffen sich einmal im Monat in Benken vor dem Dorfbrunnen.
Da trift es sich gut das man an so einem Tag mit der Lüge vom CO2-freiem Atomstrom aufräumen kann. Die Wahrheit ist: Atomkraft kann sogar eine sehr schmutzige Energie sein in punkto CO2. Internationale Studien der letzten Jahre kommen zwar auf unterschiedliche CO2-Werte der Atomenergie. Eines aber haben sie gemeinsam: CO2-frei ist der Atomstrom nie. Auf einen Mittelwert von 60 Gramm CO2 pro Kilowattstunde (KWh) Strom kommt eine Studie der Universität Sydney in Australien (2006). Die Spannweite der Werte: 10 bis 130 Gramm pro KWh. Das deutsche Öko-Institut errechnete 1997 CO2-Werte zwischen 34 und 160 Gramm pro KWh. Der holländische Wissenschaftler Jan Willem Storm van Leeuwen bezifferte 2005 den CO2-Ausstoss auf 90 bis 140 Gramm pro KWh. 
Das Problem beim Atom: Vor allem der aufwändige Abbau des Urans verbraucht viel elektrische Energie, fossile Treibstoffe, Chemikalien. Je geringer der Urangehalt des Gesteins, desto mehr. Die reinsten Erze enthalten 20% Uran (Kanada), sind aber selten geworden. In Namibia etwa arbeiten Uranminen neuerdings mit Erzen, die noch gerade 365 Gramm Uran pro Tonne Gestein enthalten und da kommt das EnBW Uran her. Da lässt sich erahnen, welche Energie nötig ist, um das Uran «herauszufiltern». 140 Gramm CO2 pro Kilowattstunde können da ruhig angenommen werden. wenn mann den ganzen anderen müll mal nicht beachtet der sonst noch anfällt. 
Unsauberer sind vom CO2 her gesehen nur neue Braunkohlekraftwerke in Deutschland: 1000 bis 1100 Gramm sie strahlen aber wenigstens nicht.
  Im Vergleich zu Wasser-, Wind- oder Solarstrom schneiden AKWs punkto CO2 schlecht ab Alternativenergie erzeugt am wenigsten CO2 es sind gerade mal 10 bis 40 Gramm CO2 pro Kilowattstunde. neue Windparks kommen sogar unter 10 Gramm 


Flyer


Fahrradsternfahrt von Tuttlingen nach Benken
am
10.10.10
Es geht los um 9 Uhr
im Stadtgarten in Tuttlingen
und endet am Brunnen in Benken
beim monatlichen Sterntreffen der Kernfrauen


ini-ausgestrahlt-tuttlingen.de organisiert gemeinsam mit 350.org
Fahradsternfahrt zum geplanten ,,Endlager" nach Benken.

Am 10.10.'10 packt die Welt den Klimawandel an - mit über 7000 Aktionen in über 180 Ländern.



Ein Tag, an dem wir
die Klimakrise anpacken.
Eine Botschaft an die Politik:
get to work now!

Gerade nun nach den klimapolitischen Desaster der Kürzungen des Erneuerbaren Energie Gesetzes und längeren Atomlaufzeiten, die das Klima beim Uranbergbau schädigen. Unsere Kinder und kommende Generationen werden mit radioaktiver Strahlung belastet. Wir solidarisieren uns mit den benkener Atomkraftgegnern die den schweizer Atommüll aufnehmen sollen. Jedem sollte aber auch klar sein, dass, wenn der Irrsin der Einlagerung im Salzstock Gorleben gestoppt ist, weil Salz völlig ungeeignet ist, wie schon Asse gezeigt hat, die menschenverachtende Atomlobby auch unsere Region in Augenschein nehmen wird. Nur hier bei uns gibt es den geeigneten Ton in ausreichender Menge für eine Endlagerung .Er wird zum Beispiel in Tuningen abgebaut. Wer heute für längere Laufzeiten und Kernkraft ist, soll sich nicht wundern wenn er seine Heimat zum Atomklo der Nation macht. In Kernkraft-Strom sind 60-140gr CO2 pro Kilowattstunde. Dies hängt stark vom niedrigen Urangehalt in den immer knapper werdenden Minen ab. Bei Windkraft sind es unter 10gr, die in den verbauten Rohstoffen enthalten sind. Deswegen fordern wir von den Politikern konkret von Herrn Kauder und Herrn Burgbacher, die nicht die Interessen ihres Landkreises sondern die Interessen der Atombosse vertreten:

Kein Vertragsbruch und Verfassungsbruch durch längere Laufzeiten!

Planungssicherheit für Erneuerbare Energien!

Verantwortung statt Lobbyismus!

Atomkraftwerke - Schluss jetzt!

Mach mit am 10.10.! Lese weiter bei <a href=
www.wir-packens-an.org



Auf der Strecke können Sie sich uns anschließen:
Von Villingen Schwenningen oder Rottweil aus, am Bahnhof Immendingen. Unsere Strecke führt über die Fussgänger- und Fahrradbrücke vorbei die man im Bahnhof sieht ( Sie sparen 12 km)
Von Blumberg können Sie an den Bahnhof Leipferdingen fahren Es fährt auch ein Ringzug von Tuttlingen aus (Ankunft Ringzug von Tuttlingen 11:23 Sie sparen 25 km)
Wir fahren durch Tengen und Büslingen und Thayngen und Schaffhausen.

Nach dem Treffen mit den Kernfrauen:
Wer den Heimweg lieber mit dem Zug antreten will, für den wird es eine kostenlose Fahrradrückholung vom Bahnhof Schaffhausen nach Tuttlingen über Bahnhof Leipferdingen geben.
Vorherige Mail-Anmeldung bei Bedarf: Mailadresse siehe Impressum

Die Strecke geht vor allem über Radwege und wenig befahrene Nebenstraßen die auch Kinder und Ältere fahren können. ca.ab Tuttlingen 59 km, ab Immendingen 47 km ab Leipferdingen 34 km.

Die Karte ist der grobe verlauf der meistens in einiger Entfernung parallel zum Radweg verlaufenden Autostraße! Nur zum abschätzen der Strecke und des Höhenprofiles.


Radroute 668618 - powered by Bikemap 






Schauen Sie weitere Aktionen bei 350.org an



Die Lüge vom sauberen Atom

. Die Wahrheit ist: Atomkraft kann sogar eine sehr schmutzige Energie sein. Internationale Studien der letzten Jahre kommen zwar auf unterschiedliche CO2-Werte der Atomenergie. Eines aber haben sie gemeinsam: CO2-frei ist der Atomstrom nie.

Auf einen Mittelwert von 60 Gramm CO2 pro Kilowattstunde (KWh) Strom kommt eine Studie der Universität Sydney in Australien (2006). Die Spannweite der Werte: 10 bis 130 Gramm pro KWh. Das deutsche Öko-Institut errechnete 1997 CO2-Werte zwischen 34 und 160 Gramm pro KWh. Der holländische Wissenschaftler Jan Willem Storm van Leeuwen bezifferte 2005 den CO2-Ausstoss auf 90 bis 140 Gramm pro KWh.

Das Problem beim Atom: Vor allem der aufwändige Abbau des Urans verbraucht viel elektrische Energie, fossile Treibstoffe, Chemikalien. Je geringer der Urangehalt des Gesteins, desto mehr. Die reinsten Erze enthalten 20% Uran (Kanada), sind aber selten geworden. In Namibia etwa arbeiten Uranminen neuerdings mit Erzen, die noch gerade 365 Gramm Uran pro Tonne Gestein enthalten und da kommt das meiste deutsche Uran her. Da lässt sich erahnen, welche Energie nötig ist, um das Uran «herauszufiltern». 140 Gramm CO2 pro Kilowattstunde können da ruhig angenommen werden. wenn mann den ganzen anderen müll mal nicht beachtet der sonst noch anfällt.

Unsauberer sind vom CO2 her gesehen nur neue Braunkohlekraftwerke in Deutschland: 1000 bis 1100 Gramm sie strahlen aber wenigstens nicht.

Im Vergleich zu Wasser-, Wind- oder Solarstrom schneiden AKWs punkto CO2 schlecht ab Alternativenergie erzeugt am wenigsten CO2 es sind gerade mal 10 bis 40 Gramm CO2 pro Kilowattstunde. neue Windparks kommen sogar unter 10 Gramm





Auf Augenhöhe (2010, 11 Minuten)

Es berichten indigene Uran-AktivistInnen aus dem Niger, Namibia und den USA über ihr Leben mit den tödlichen Hinterlassenschaften des Atombrennstoffs Uran. Ihre Botschaft: "Lasst das Uran in der Erde".

Ein Film von Strahlendes Klima
Genre: Dokumentarfilm
Dauer: 11 Minuten
< Sprache: Originalton dt./engl./frz., Untertitel deutsch
Verbreitungsart: Internet-Download (s.u.), DVD-Version in Planung
Lizenz: CC-BY-NC-ND. Creative Commons Lizenz hier lesen.

Stabliste:
Regie und Produktion: Kerstin Schnatz
Kamera und Ton: Isabel Huber
Schnitt: Robin Palme
Ton- und Bildkorrektur: Martin Kleinmichel
Musik: Dennis Arp, Robin Palme
Transkription und Übersetzung: Verena Jülch
Untertitel: Laura Lazzarin


"Auf Augenhöhe" in voller Länge konstenlos downloaden.





Das Uran für deutsche Kernkraftwerke kommt zum großen teil aus Niger AREWA liefert das Uran






Hermann Scheer,
Abgeordneter des Deutschen Bundestags,
Präsident der Europäischen Vereinigung für Erneuerbare Energien EUROSOLAR e.V.
Vorsitzender des Weltrats für Erneuerbare Energien (WCRE),
Träger des Alternativen Nobelpreises,
ist am 14. Oktober 2010 im Alter von 66 Jahren in Berlin gestorben.

Ich hatte vor einigen Jahren die Gelegenheit Herrn Scheer persönlich zu begegnen. Seine Kämpfernatur hat mich sofort begeistert er war in der SPD der größte Gegner der Atomlobbyisten.



Nicht die wendländischen Kirchengemeinden und der Graf von Bernsdorff müssen enteignet werden, wie es die CDU/FDP und die Atomlobby fordert, sondern E.on, RWE, EnBW und Vattenfall. Eine ökologisch verantwortliche Energieerzeugung ohne Kohle und Atom wird nur möglich sein, wenn die großen Energiekonzerne in demokratisch kontrollierte Einheiten verwandelt werden. Der Fanzösische Staatsbetrieb EdF der 45% an EnBW hält ist hoch Verschuldet und wird im Schadensfall keinerlei Verantwortung übernehmen können. Der Schuldenstand von EdF hatte Ende des ersten Geschäftshalbjahres 2010 rund 44 Milliarden Euro betragen. 45% der Gewinne der EnBW fliesen in dieses schwarze Loch und es wird von den Kunden von EnBW bezahlt für den angeblich billigen Atomstrom der nur billig ist weil er in Frankreich und bei uns hoch subventioniert wird und weder an der Verantwortung der Minen noch an der Verantwortung der Endlagerung beteiligt ist.
Tuttlinger Stadtwerke führen 100% Öko Strom ein aber immer noch 36% Atomstrom und 36% Kohle im Normalangebot damit klar Wechseln Sie lieber mein Angebot lautet ich komm zurück wen Atomstrom- und Kohlefrei


Badenova ist nun Atomstrom- und Kohlefrei auch in Normalangebot Zeichen der Zeit erkannt


EWS Vorreiter gegen Atomstrom



Meine Kommentar zum 10.10.10 und der Ankündigung des Fonds für Erneuerbare Energien der Regierung FDP/CDU/CSU.
Mit den Daten zur Vernichtung von Marktkapital von 15 Deutschen Börsennotierten Erneuerbaren Unternehmen seit Regierungsantritt und seit dem Atombeschluß.
Die Daten finden Sie als Bilddatei auf meiner Seite und wird laufend Fortgesetzt



1. Behauptung der Atombosse

Die Kernkraftwerke unserer Konzerne gehören zu den sichersten in der Welt. Wir sind alle davon überzeugt, dass Deutschland die Kernkraft noch länger braucht. Im Interesse der Kunden, des Klimaschutzes und einer leistungsfähigen deutschen Wirtschaft. Fakt ist: Die deutschen AKWs entsprechen dem technischen Standard der 1970er und 1980er Jahre. Er ist längst überholt. Kein einziges AKW wäre heute mehr genehmigungsfähig. Die ältesten Anlagen bringen es inzwischen jeweils auf über 400 meldepflichtige Zwischenfälle. Vier Reaktoren sind gar nicht, drei lediglich gegen den Absturz von Leichtflugzeugen gesichert, kein einziger gegen den Absturz eines Passagierflugzeugs. Selbst das BMU (Bundesumweltministerium) sieht einen Nachrüstungsbedarf im Falle der Laufzeitverlängerung von 50 Milliarden Euro.

2. Behauptung der Atombosse

Alle großen Industrienationen setzen auf die Kernkraft. Ob USA, Japan, Europa, China oder Indien: Überall werden neue Kernkraftwerke gebaut. Atomkraft ist weltweit ein Auslaufmodell. Weltweit sind derzeit 438 Reaktoren in Betrieb, 2002 waren es noch 444. Das Durchschnittsalter liegt aktuell bei 25 Jahren. Altersbedingt werden bis 2020 etwa 135 Reaktoren stillgelegt werden. Laut der Datenbank der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA sind derzeit weltweit 34 Atomkraftwerke im Bau. An elf von ihnen wird allerdings schon seit über 18 Jahren gebaut. So etwas nennt man im Regelfall Bauruinen. Allein China baut fleißig mit Staatsgeldern neue Atomkraftwerke. Andernorts scheitern die Atom-Pläne an den exorbitant hohen Kosten für neue AKWs. Im finnischen Olkiluoto wurde das Prestige-Projekt der europäischen Atomwirtschaft zum Alptraum. Die Kosten stiegen von ursprünglich 3 auf inzwischen 5,4 Milliarden Euro, die Fertigstellung ist um Jahre verzögert. Ähnlich geht es an der zweiten europäischen Atombaustelle in Flamanville (Frankreich) zu. In den USA erhält die Atomindustrie kein Kapital, trotz in Aussicht gestellter öffentlicher Förderung. Unter Marktbedingungen ist die Atomkraft nicht wettbewerbsfähig.

3. Behauptung der Atombosse

Auch Deutschland braucht diese verlässliche, klimafreundliche und preisdämpfende Energieform. Für unsere Industrie ist bezahlbarer Strom wichtig, um weiter erfolgreich zu sein und den Wohlstand auch künftig zu sichern. Eine Laufzeitverlängerung für deutsche Atomkraftwerke verschafft den Betreibern pro Jahr etwa 10 Milliarden Euro Zusatzgewinne. Verbraucher haben davon aber nichts, da für sie der Börsenpreis für Strom entscheidend ist. Und der richtet sich nach dem teuersten am Netz befindlichen Kraftwerk – in der Regel ein Kohle- oder Gaskraftwerk. Längere Laufzeiten würden vielmehr preistreibend wirken, da sie die marktbeherrschende Stellung der vier Atomkonzerne über Jahre zementieren zu Lasten von Stadtwerken. Schon heute manipulieren die Konzerne die Preise und verkaufen den Strom überteuert an ihre Kunden. Verlässlich ist der Atomstrom keineswegs. Technische Pannen führen immer wieder zum Stillstand der Meiler. In heißen Sommern fehlt es zudem häufig an Kühlwasser, so dass die Reaktoren heruntergefahren werden müssen. Übrigens: Im Jahr 2007 standen parallel 6 deutsche AKW still. Die Atomstromerzeugung sank dadurch gegenüber 2006 ungeplant um 26 Milliarden kWh bzw. 16 Prozent. Dennoch erzielte Deutschland eine Netto-Exportüberschuss von 19 Milliarden kWh Strom. Übrigens: Weder der Absturz der Atomstromerzeugung noch das anschließende Wiederanfahren der Meiler hatte Auswirkungen auf den Strompreis.

4. Behauptung der Atombosse

Seitdem der Ausstieg beschlossen wurde, hat sich die Welt verändert. Die Weltwirtschaft wächst und der Energiebedarf steigt weiter dramatisch an. Gleichzeitig wird der Ölpreis deutlich steigen. Die weitere Nutzung der Kernkraft wird den Strompreis dämpfen. Der Ölpreis und der Strompreis haben wenig miteinander zu tun. Als Ende 2008 der Ölpreis zuletzt im Keller war, haben die Konzerne die Strompreise dennoch kräftig angehoben. Ein Grund dafür ist, dass Öl in der deutschen Stromerzeugung keine Rolle spielt. Und beim Erdgas, dessen Preis bislang fest an den von Erdöl gekoppelt war, werden immer mehr Importverträge ohne Ölpreisbindung geschlossen.

5. Behauptung der Atombosse

Auch der Klimaschutz hat heute eine ganz andere Dimension. Die Kernenergie kann entscheidend dazu beitragen, dass Deutschland die Klimaschutzziele erreicht. Die Atomkraft trägt weltweit mit etwa 2 Prozent nur marginal zur Deckung des Endenergiebedarfs bei, in Deutschland sind es rund 6 Prozent. Schon deshalb kann die Atomkraft kaum zum Klimaschutz beitragen. Sie schadet aber dem Klimaschutz, da sich mit jedem Jahr Laufzeitverlängerung die Investitionsbedingungen für erneuerbare Energien verschlechtern. Ergo: Mehr Atomkraft heißt weniger Erneuerbare heißt weniger Klimaschutz.

6. Behauptung der Atombosse

Die zusätzlichen Gewinne, die unsere Konzerne erwirtschaften werden, müssen fair geteilt werden. Dazu sind wir bereit. Wir schlagen vor, dass wir von den zusätzlichen Gewinnen aus einer Laufzeitverlängerung durch die Kernkraftwerke die Hälfte an den Staat abgeben. Was dann damit geschieht, ist Sache des Staates. Von fairer Teilung kann keine Rede sein. Die Atomkonzerne bieten der Bundesregierung einen miesen Deal an, nachdem sie bis zu 30 Milliarden Euro über eine Stiftung bereitstellen. Finanztechnisch soll die bundeseigene Kreditanstalt für Wiederaufbau einen Kredit zur Verfüg8ung stellen, der zum Füllen von Haushaltslöchern und/oder zur Förderung erneuerbarer Energien eingesetzt wird. Die Atomkonzerne zahlen den Kredit zurück, allerdings unter knallharten Bedingungen, zum Beispiel keine Brennelementesteuer, keine nachträglichen Sicherheitsauflagen. Und sollte eine künftige Regierung den Deal rückgängig machen, muss sie den Kredit aus Steuermitteln abbezahlen. Hier zeigt die Atomwirtschaft klar, dass sie der Koch und die Bundesregierung Kellner sein soll.

7. Behauptung der Atombosse

Eine Brennelementesteuer ist eindeutig nicht der richtige Weg. Das lehnen wir entschieden ab. Es gibt intelligentere und fairere Modelle, wie man berechtigte Interessen des Staates, der Betreiber und der Kunden sichert. Die Brennelementesteuer senkt die Gewinnmarge für Atomstrom. Die 2 bis 3 Milliarden Euro, die die Konzerne nach den Plänen der Bundesregierung zahlen müssten, können sie sich nicht bei ihren Kunden zurückholen. Den Konzernen geht es keineswegs um Intelligenz oder Fairness, sondern allein um Profitgier. Und diese Gier ist unersättlich. Aktuell fahren die Atomkonzerne Rekordgewinne in Höhe von 20 Milliarden Euro jährlich ein. Bei einer Laufzeitverlängerung um 8 Jahre winken Zusatzgewinne von 60 bis 80 Milliarden Euro. Doch das reicht immer noch nicht. Die Konzerne wollen mindestens 15 Jahre und damit über 150 Milliarden Euro einfahren.

8. Behauptung der Atombosse

In vielen Ländern laufen baugleiche Kernkraftwerke gegenwärtig 60 Jahre, in Deutschland sind es nur 32. Wir fordern eine satte zweistellige Zahl zusätzlicher Jahre, mindestens aber 15 Jahre. Nur dann ist die Kernenergie ein tragfähiger Brückenfeiler in eine neue Energiewelt der Zukunft. Atomkraftwerke sind für eine Laufzeit von 30 bis 40 Jahre ausgelegt. Bei der Überprüfung deutscher AKWs, zeigen sich viele unvorhergesehene vorzeitige Alterungsprozesse. Diese Alterungsprozesse vermindern die Sicherheit. Die ältesten Anlagen sind hiervon besonders betroffen. So haben beispielsweise Neckarwestheim I und Biblis A eine bis zu viermal höhere jährliche Ereignisrate als die neueren Atomkraftwerke Neckarwestheim 2 und Emsland.

9. Behauptung der Atombosse

Die erneuerbaren Energien haben gesetzlich immer Vorfahrt, egal wie hoch die Nachfrage gerade ist. Wenn die Sonne scheint und der Wind weht, wird der daraus gewonnene Strom immer zuerst ins Netz eingespeist. Aber es gibt bei Wind- und Sonnenstrom starke Schwankungen. Deshalb muss es Kraftwerke geben, die dies ausgleichen. Genau das kann die Kernkraft perfekt. Bereits in zehn Jahren werden die Erneuerbaren Energien den nationalen Strombedarf immer häufiger komplett abdecken können. Tatsächlich hat der erneuerbar erzeugte Strom nach dem geltenden Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) Vorfahrt in den Netzen, er würde also Atom- und Kohlestrom massiv verdrängen. Jedoch können Atom- und Braunkohlekraftwerke aus technischen Gründen nicht stundenweise erst ab- und dann wieder angefahren werden. Sie passen daher nicht in ein System mit hohen Anteilen erneuerbarer Energien. Der Druck auf die Politik, den Vorrang der Erneuerbaren zu beschneiden, würde umso stärker, je mehr Atom- und Braunkohlekraftwerke dann noch am Netz wären.

10. Behauptung der Atombosse

Durch einen Kernkraft-Ausstieg würde sich das Stromangebot verknappen. Das ist reine Panikmache. Deutschland hat Strom im Überfluss und exportiert netto rund 20 Milliarden kWh jährlich – das entspricht der Jahresleistung zweier großer AKW. Mit Ausnahme der von E.ON und RWE finanzierten Studie der Deutschen Energieagentur kommen sämtliche Studien zu dem Ergebnis, dass auch bei Umsetzung des Atomausstiegs jederzeit genug Strom bereitgestellt wird. Die Erneuerbaren Energien leisten dazu den Löwenanteil. Selbst die Bundesregierung geht davon aus, dass bis 2020 knapp 40 Prozent des Stroms aus Wind, Sonne & Co. stammt. Bereits dadurch wäre der wegfallende Atomstrom vollständig kompensiert. Zusätzlich werden Gaskraftwerke gebaut und es sind zehn neue Kohlekraftwerke in Bau.

11. Behauptung der Atombosse

Es geht bei der Laufzeitverlängerung um eine der wenigen Situationen, in der alle gewinnen können: Kunden, Staat und Unternehmen. Die Kunden profitieren von günstigeren Strompreisen, der Staat durch die Gewinnbeteiligung an der Laufzeitverlängerung. Die Unternehmen bekommen zusätzliches Geld, das sie in erneuerbare Energien und andere notwendige Investitionen stecken können. Bei einem schnellen Kernkraft-Ausstieg gäbe es dagegen nur Verlierer. Das Gegenteil ist richtig. Außer den Atomkonzernen gibt es bei einer Laufzeitverlängerung nur Verlierer. Das Atom-Risiko erhöht sich für alle, die Erneuerbaren Energien und die hier beschäftigten 300.000 Menschen werden ausgebremst, künftige Generationen mit noch mehr Atommüll belastet, Investitionen in Klimaschutz und Effizienz behindert und den Stromkunden werden faire Wettbewerbsbedingungen vorenthalten.



Ich hab meine Filme und Bilder Fertig

Die Musik von den Bots haben wir schon vor 20 Jahren auf den Demos in Bonn gehört und wir trafen tatsächlich eine frühere Grenzboten Redakteurin nach 20 Jahren in diesem Menschengewimmel die uns schon damals auf Demos und Kirchentage begleitet hat. Beeindruckend fand ich das auch zum ersten mal auch Firmenbelegschaften der Erneuerbaren dabei waren. Sie stellen bereits heute das siebenfache an Arbeitsplätzen was für die Atomkraft arbeitet und sie sind eindeutig die Verlierer dieses schmutzigen Atomvertragbruchs, seit dem Amtsantritts von Merkel und Westerwelle haben 15 Börsennotierte Erneuerbare Energie Firmen 1,2 Milliarden Marktkapital verloren. Die Regierung kürzt innerhalb von 12 Monaten fast 50% der Förderung und das obwohl es für den Bundeshaushalt überhaupt keinen Vorteil bringt. Damit die Privathaushalte entlastet werden wie die CDU/FDP behauptet hätten die Stromkonzerne schon seit Monaten ihre Preise senken müssen. Aber nein die Herren Warten nur auf die Umverteilung der CDU/FDP die es den Armen nehmen und den Atombossen geben.

Deshalb wechseln Sie zu einem Stromanbieter mit 100% Ökostrom wie www.ews-schoenau.deund fordern Sie von Ihren Lieferanten auch den Wechsel. Zum Beispiel es gibt auch Atomfreie Server die ini-ausgestrahlt.de Seiten befindet sich bei http://greensta.de

Die Bilder und Filme Lasse ich noch einige Tage hier stehen dann kommen Sie auf die Archiv Blog Seite http://www.ini-ausgestrahlt-tuttlingen.de

Rose und ich sind schon seit vielen Jahrzehnten TAZ Leser und vom Anfang an Genossen von der TAZ und dadurch hatten wir eine Einladung für Diese Genossenschaftsveranstaltung bei der Heinrich Böll Stiftung die auf einem der Filme zu sehen ist und am morgen stattfand.

Bilder und Filme von der Demo 18.09.2010

Atomkraft: Schluss jetzt!




Als Film:



Musik Ausschnitt:



Musik Ausschnitt:





Am morgen bei der Taz Atomkraft Diskussion bei der Heinrich Böllstiftung (Ausschnitt)








* Atomkraft: Schluss jetzt!*
Die Mehrheit der Menschen in Deutschland will keine Atomkraft mehr.
Das haben nicht zuletzt die kilometerlangen Proteste der Menschenkette zwischen Krümmel und Brunsbüttel und die für Schwarz-Gelb desaströse Wahl in NRW gezeigt. Trotzdem bahnt sich ein heißer Herbst an und die Anti-Atom-Bewegung muss am 18. September 2010 in Berlin zeigen, dass der Ausstieg aus dem Atomaustieg keine Option ist.

Bus zur Demo am 18.September 2010


Buskarten für den Bus aus Tuttlingen gibt es noch am Bus

Bus fährt ab Bahnhofsvorplatz Tuttlingen am Freitag 21:30 Uhr
Haltestelle: Spaichingen Marktplatz ca 22 Uhr
Haltestelle: An der Autobahnauffahrt P&R Rottweil ca 22:30 Uhr
Rückfahrt in Berlin am Samstag 20 Uhr

48,-EUR regulär 30,-- EUR ermäßigt

Wir sagen: Schluss jetzt!
Wir widersetzen uns dieser unverantwortlichen Atompolitik!
Wir dulden es nicht, weiter den Risiken von schweren Atomunfällen ausgesetzt zu sein. Dass die Atommüllberge weiter in die Höhe wachsen, für deren Lagerung es weltweit keine Lösung gibt. Dass der Weiterbetrieb der Atomreaktoren den Weg in eine klimaverträgliche Zukunft mit Erneuerbaren Energien verbaut. Wir haben es satt, mit dem Ausstieg auf den Sankt Nimmerleinstag vertröstet zu werden. Wir wollen die Atomkraftwerke abschalten – und zwar jetzt!

Gorleben stoppen!
Wir widersetzen uns auch einer unverantwortlichen Entsorgungspolitik für den tödlichen Strahlenmüll. Gorleben wurde aus politischen Gründen und nicht auf Grund geologischer Eignung als Endlagerstandort gewählt. Das Vorbild für Gorleben – das absaufende und vom Einsturz bedrohte Atommülllager Asse II – zeigt, dass von den Sicherheitsbeteuerungen nichts zu halten ist. Gorleben kommt als Atommülllager nicht in Frage!

Jetzt müssen wir dran bleiben!
Unser Widerstand zeigt Wirkung: Die Bundesregierung ist mit ihren Atomplänen in der Defensive und uneins. Sie spürt den Druck, der von einer neu erstarkten Anti-Atom-Bewegung ausgeht und von einer breiten Mehrheit in der Gesellschaft getragen wird. Am 18. September wollen wir mit zehntausenden Menschen in Berlin auf die Straße gehen und das Regierungsviertel umzingeln! Damit läuten wir einen heißen Herbst ein, der im November in den vielfältigen Protesten gegen den Castor-Transport nach Gorleben gipfelt. Kommt am 18. September nach Berlin und demonstriert für den Ausstieg! Atomkraftwerke jetzt abschalten - Gorleben stoppen!







Busse zur Berlin Demo 18.09.10 auf einer größeren Karte anzeigen
Tuttlingen Bahnhofsvorplatz am Freitag 21:30 Uhr
Speichingen Marktplatz ca 22 Uhr
Rottweil An der Autobahnauffahrt P&R ca 22:30 Uhr
Rückfahrt in Berlin am Samstag 20 Uhr





Atomausstieg sofort - Energiewende jetzt!

Wir treffen uns am Samstag ab 9:20 Uhr am Bahnhof
um Fahrgemeinschaften zu bilden
Ba-Wü-Tickets 28 EUR = 5,60 EUR proPerson
für den Regionalexpress nach Stuttgart ab 09:45

Stilllegung der Atomkraftwerke in Neckarwestheim - sowie aller anderen Atomanlagen!

Statt endlich abzuschalten will die Bundesregierung die Laufzeiten der Atomkraftwerke noch einmal verlängern. Seit nunmehr 10 Jahren geht es darum, wann und ob die Atomkraftwerke endlich stillgelegt werden, der Atomausstieg auch tatsächlich kommt. Uns reicht es! Atomkraft ist keine notwendige Brückentechnologie, wie es uns die Bundes- und gerade auch die Landesregierung weismachen will. Die Energiewende ist technisch längst möglich. Sie muss jedoch gegen die vier Energiekonzerne RWE, EON, Vattenfall und EnBW durchgesetzt werden. Diese wollen ihre Atomkraftwerke noch jahre- und jahrzehntelang weiter betreiben und einen täglichen Gewinn von einer Mil

Wir wollen die regenerative Energiewende jetzt: Der Weiterbetrieb von Neckarwestheim und allen anderen Atomkraftwerken verhindert eine rasche Energiewende. Die Atomkraftwerke, ja alle fossilen Großkraftwerke haben einen unzureichenden Wirkungsgrad und sind eine umweltverschmutzende Risikotechnologie. Statt Abhängigkeit und Konzernmacht wollen wir Entwicklung, Nachhaltigkeit und Gesundheit. Keine fa

Keine weitere Atommüll-Produktion: Jedes Jahr erzeugen allein die beiden Neckarwestheimer Atomkraftwerke über 30 Tonnen an hochgiftigem und für Jahrtausende strahlenden Atommüll. Eine sichere ,,Endlagerung" kann und wird es nie geben. Der Atommüll soll für 40 Jahre in den Tunnelröhren in Neckarwestheim ,,geparkt" werden. Und dann? Ein Endlager in Neckarwestheim? Die Skandale um die sogenannten Endlag

Rote Laterne für die Landesregierung: Bei der Windenergie ist Baden-Württemberg das bundesweite Schlusslicht! Systematisch wird seit Jahrzehnten deren Anwendung politisch behindert. Dabei gibt es Bundesländer die bereits einen großen Teil ihres Strombedarfes mit Wind decken. Niedersachsen zu 23%, Brandenburg 38%, Schleswig-Holstein 40%, Mecklenburg-Vorpommern 41% und Sachsen-Anhalt 47%, Ba-Wü 0,81%

Weg von der ENBW: Dezentrale und bürgernahe Strukturen mit eigenen Stadtwerken und mit erneuerbaren Energien sind bereits heute effektiv und wirtschaftlich realisierbar. Sie lassen die Wertschöpfung bei den Bürgern und erlauben eine demokratische Kontrolle. Wir unterstützen deshalb den Kampf für kommunale Stadtwerke in Stuttgart.

Mitmachen! Dem Atomausstieg auf die Beine helfen!
Atomausstieg jetzt - keine Laufzeitverlängerungen!



Auf Einladung der NaturFreunde OG.Tuttlingen spricht Winfried Hermann, MdB zum Thema:

Gute Gründe gegen Atomkraft"

Die Bundesregierung will die Laufzeiten für die deutschen Atomkraftwerke verlängern und die Atomindustrie versucht die Atommeiler als vermeintliche Klimaretter hochzustilisieren. Doch die Mehrheit der Bevölkerung ist gegen die Laufzeitverlängerung und das aus guten Gründen.
Atomstrom wird nur als preiswert, sicher und klimafreundlich verklärt. In Wahrheit aber spricht alles gegen die Atomkraft:
Die Sicherheitsprobleme sind ungelöst, die Gefahr gezielter Terrorangriffe auf AKW wird schlichtweg verdrängt und nirgendwo auf der Welt gibt es ein Endlager für den wachsenden Berg von Atommüll. Kein AKW der Welt würde dem Absturz eines Verkehrsflugzeugs standhalten können.
Atomstrom ist nicht klimaneutral, wie von der Atomindustrie behauptet, sondern verursacht deutlich mehr CO2 als Windkraft oder moderne Gaskraftwerke mit Wärmenutzung. Der strahlende Müll ist eine überschwere Hypothek für kommende Generationen, denn der Atommüll strahlt Millionen Jahre! Darüber hinaus wird in Deutschland mehr Strom erzeugt als verbraucht, somit brauchen wir den Atomstrom überhaupt nicht.
Die Laufzeitverlängerung wird den Ausbau der Erneuerbaren Energien behindern. Atomstrom ist nicht die Brücke, sondern eine Blockade zum Zeitalter klimafreundlicher Energiegewinnung. Und nicht zuletzt ist Atomkraft lebensgefährlich!
Informieren Sie sich und diskutieren Sie mit dem Bundestagsabgeordneten von Bündnis 90/Die Grünen, Winne Hermann

am 24.Juni ab 19:00 Uhr ,,Im Stiefels Buchladen" in Tuttlingen




Bilder von der Umzingelung am 24.04.2010




Auszüge aus der Rede von Michael Wilk
von der Initiative Wiesbadener Ärztinnen und Ärzte gegen das geplante Kohlekraftwerk


Am Tag der Menschenkette am 24. April Fahren wir mit dem

Bus zur Demo nach Biblis



Buskarten für Bus aus Tuttlingen sind Ausverkauft !

Stiefels Buchladen, Donaustraße 26

Naelkes Naturkost, Untere Hauptstr 14

Naturkost Denzel, Emmingen-Liptingen

per Mail oder Tel. bei: ini-ausgestrahlt-tuttlingen.de siehe Impressum
Bus fährt ab Bahnhofsvorplatz Tuttlingen um 7 Uhr
zurück in Biblis um 18 Uhr
Haltestelle Autobahnauffahrt P&R Tuningen ca 7:15 Uhr
Haltestelle an der Autobahnauffahrt P&R Rottweil ca 7:30 Uhr

18,-EUR regulär 12,-- EUR ermäßigt und die solikarte ab20--EUR



Erzähl' deinen Freunden von diesem Video Sende es weiter!


Aufruf nach Biblis
Atomrisiko verlängern? - oder Energiewende jetzt?
Wie der Film von Carl Fechner, ,,die 4. Revolution" eindrucksvoll gezeigt hat, ist eine Energiewende dringend nötig und vor allem ab sofort machbar. Doch die Bundesregierung plant statt dessen die Laufzeitverlängerung von Atomanlagen um bis zu 28 Jahre - verbunden mit der fatalen Rücknahme des Erneuerbare Energiegesetzes. Ein Gesetz, das zur Zeit weltweit kopiert wird, weil es so effizient ist und hunderttausende von Arbeitsplätzen geschaffen hat. Planungssicherheit für Handwerksbetriebe und die Solarbranche steht wohl nicht mehr auf der Agenda der jetzigen Regierung.

Für den 24. April den Jahrestag von Tschernobyl-Katastrophe sind deshalb Massenproteste im nordrhein-westfälischen Ahaus, im hessischen Biblis und mit einer 120 km langen Menschenkette zwischen den schleswig-holsteinischen AKW Brunsbüttel und Krümmel geplant.

Am 24.04.2010 fährt zur Umzingelung von Biblis ein Bus aus Tuttlingen!

Statt endlich abzuschalten wollen die vier Energiekonzerne RWE, EON, Vattenfall und EnBW ihre Atomkraftwerke noch Jahre- und Jahrzehntelang weiter betreiben. Nach der Landtagswahl im Mai in Nordrhein-Westfalen gehen die Verhandlungen zwischen der Regierung und diesen Atomkonzernen in die heiße Phase.
Wir stehen am energiepolitischen Scheideweg: Wird weiter auf Dinosauriertechnologien gesetzt - oder umgehend und konsequent auf Erneuerbare Energien umgestiegen.Jedes Kilowatt hier dezentral erzeugte Energie oder Wärme mit den Regenativen bleibt als Kapital zu 100% auch hier - geht nicht an Ölscheichs oder Wechselkursspekulanten oder Uranminenbetreiber.
Wir wollen raus aus einer Technologie, die ein verheerendes Unfallrisiko birgt, den Ausbau Erneuerbarer Energien blockiert und tausenden Generationen tödlichen Atommüll aufbürdet. Die Skandale um die sogenannten Endlagerstandorte Morsleben, Asse und Gorleben zeigen: Das Problem des Jahrmillionen strahlenden Atommülls ist völlig ungelöst. Gerade in unserer Region mit dem Opaliniustonvorkommen, die als Ersatzstandort für Gorleben gehandelt werden, ist man besorgt von der Laufzeitverlängerung, die auch mehr Atommüll bedeutet. Die Alternativen sind längst da, man muss sie nur durchsetzen. Die Zukunft gehört den Erneuerbaren Energien - im Dreiklang mit Energiesparen und Energieeffizienz.

Es ist an der Zeit, ein unübersehbares Zeichen zu setzen. Das wollen wir zwei Tage vor dem Jahrestag der Tschernobyl-Katastrophe mit der Umzingelung des AKW Biblis tun. Als Teil der bundesweiten Proteste werden wir bei der zentralen süddeutschen Anti-Atom-Aktion mit tausenden Menschen auf die Straße gehen.
Daher fordern wir: Die Atomkraftwerke Biblis und Neckarwestheim müssen sofort stillgelegt werden.  Und alle anderen Atomanlagen auch!
Zur Umzingelung von Biblis werden Atomkraftgegner aus ganz Baden-Württemberg und Hessen erwartet. Bisher wurden bei den Organisatoren in Biblis ein Sonderzug und 30 Buse angemeldet. Für den Bus aus Tuttlingen, den die Ini-ausgestrahlt-tuttlingen.de organisiert, gibt es nur noch wenige Karten bei Bedarf soll aber aufgestockt werden. Die Abfahrt ist um 7 Uhr am Bahnhofsvorplatz in Tuttlingen.
Wer mit uns gegen Atomanlagen demonstrieren und ein Zeichen gegen den Atom-Wahnsinn setzen will, kann ab sofort eine Busfahrkarte anfordern bei der unten genannten Adresse:

Pressekontakte der http://www.ini-ausgestrahlt-tuttlingen.de/ siehe Impressum
Verteiler Tuttlingen: Presse
Parteien
MdB u MdL
Vereine mit Schwerpunkt Umwelt
Handwerksbetriebe im Bereich Regenerative Energien


Aktions- und 120 Km Menschenkette am 24. April







KETTENreAKTION: Atomkraft abschalten! 24. April: Aktions- und Menschenkette zwischen Krümmel und Brunsbüttel



Am Samstag, den 24. April 2010, wird es unter dem Motto "KETTENreAKTION: Atomkraft abschalten!" die große Anti-Atom-Menschenkette zwischen den Atomkraftwerken Krümmel und Brunsbüttel und durch Hamburg geben. Zigtausende werden auf ca. 120 Kilometern ein starkes Zeichen für das Ende der Atomenergie und eine zukunftsfähige, ökologische Energiewende setzen. Uns erreichen viele Fragen, besonders dazu, wie die Kette unterstützt werden kann. Wir haben noch nicht auf alle Fragen Antworten - zusammen mit anderen Organisationen arbeiten wir unter Hochdruck an der Feinplanung und der Umsetzung. Viele Details sind zu klären.



Aufruf:
Endlich Abschalten!
Stilllegung der Atomkraftwerke in Neckarwestheim und Biblis - sowie aller anderen Atomanlagen

Statt endlich abzuschalten wollen die vier Energiekonzerne RWE, EON, Vattenfall und EnBW ihre Atomkraftwerke noch jahre- und jahrzehntelang weiter betreiben und einen täglichen Gewinn von einer Million Euro pro abgeschriebenem Atomkraftwerk kassieren. Die Kosten für die Endlagerung des strahlenden Mülls zahlen hingegen oftmals die Steuerzahler. Nach der Landtagswahl im Mai in Nordrhein-Westfalen gehen die Verhandlungen zwischen der Regierung und diesen Atomkonzernen in die heiße Phase.

Wir wollen die regenerative Energiewende jetzt: Der Weiterbetrieb von Neckarwestheim und allen anderen Atomkraftwerken verhindert eine rasche Energiewende. Die Atomkraftwerke, ja alle fossilen Großkraftwerke haben einen unzureichenden Wirkungsgrad und sind eine umweltverschmutzende Risikotechnologie. Statt Abhängigkeit und Konzernmacht wollen wir Entwicklung, Nachhaltigkeit und Gesundheit. Keine faulen Kompromisse - Energiewende jetzt!

Keine weitere Atommüll-Produktion: Jedes Jahr erzeugen die beiden Neckarwestheimer Atomkraftwerke über 30 Tonnen an hochgiftigem und für Jahrtausende strahlenden Atommüll. Eine sichere ,,Endlagerung" kann und wird es nie geben. Der Atommüll soll für 40 Jahre in den Tunnelröhren in Neckarwestheim ,,geparkt" werden. Und dann? Ein Endlager in Neckarwestheim?

Die Skandale um die sogenannten Endlagerstandorte Morsleben, Asse und Gorleben zeigen: Das Problem des Jahrmillionen strahlenden Atommülls ist völlig ungelöst.

Mitmachen! Neckarwestheim abschalten! Wir wollen Fakten von der neuen Bundesregierung sehen. Fakten in Form von Atomkraftwerks-Abschaltungen. Wir erwarten von der Bundesregierung: Keine Laufzeitverlängerung!

Jetzt muss die Energiewende konkret werden!

Wir rufen am Sonntag, den 21. März zu einer Kundgebung in Neckarwestheim auf. Es ist an der Zeit, ein deutliches Abschalt-Zeichen zu setzen.

Der Dokumentarfilm
von Fechnermedien aus Immendingen ist fertig und
kommt ab dem 18 März in die Kinos

Tuttlingen:
Mittwoch 17 März um 19:30 Scala Kino Vorpremiere mit Empfang
Mittwoch 24 März um 19:30 Scala Kino Mit Carl Fechner

Begleitend zum Film ab 18 März eine Ausstellung im Rathaus zum Thema
-Regenerative Energien und Energieeinsparung-
Am Freitag 26 März 19:30 Podiumsdiskussion Kat. Gemeindehaus St. Josef mit
EnBW (Erneuerbar11%, Kernkraft57%, Fosile und rest 32%),
Stadtwerke Tuttlingen, (Erneuerbar26,84%, Kernkraft36,28%, Fosile und rest 36,88%),
EWS-Schönau (Erneuerbar90,9, Kraftwärmekoplung 9,1)
und Solarcomplex AG (Projektierer und Betreiber regenerative Energien),

http://www.fechnermedia.com
http://www.energyautonomy.org



März, 19.30 Uhr, Scala-Kino Tuttlingen: Vorpremiere
Wie Hermann Scheer so schön zusammenfaste. "Der Fisch stinkt vom Kopf. Das Problem, das wir haben ist das der Eliten".

Schon bevor der Film losging, reihte sich Oberbürgermeister Beck ein in die Reihe von Protagonisten, die im Film verkörpert wird von dem Chefökonomen der Internationalen Energiebehörde ,der seine Sporen bei der OPEC verdiente, und immer wieder mit den alten Sprüchen, den Märchen von den "Brückentechnologien", der '"CO2-Verpressung" und der klimafreundlichen Atomenergie dazwischenlabert. Aber zuerst zurück zu unserem Oberbürgermeister.Die Aussage, dass die Stadt sich für den teureren ,,Ökostrom" der Stadtwerke entschieden hat, und damit etwas für die erneuerbaren Energien täte, ist das erste Märchen: Da die Stadtwerke bei ihrem ,,Ökostrom-Tarif" zu 100% auf Wasserkraft setzen ist es der billigste Strom, den es zu haben gibt. Er kommt aus längst abgeschriebenen Wasserkraftwerken und tut keinem der ,,Stromdinosauriern" weh, sondern erhöht deren Extraprofite. Dieser ,,Ökostrom" ist damit höhstens als versteckte Subvention der Stadtwerke zu sehen, die diesen Strom besonders teuer verkauft.

Außerdem kauft jeder Stadtwerkekunde, und das hat Oberbürgermeister Beck nicht erwähnt, damit auch die 36,28% Kernenergie und 36,88% fossiele Brennstoffe mit. Selbst im ausgewiesenen Anteil von 26,84% erneuerbarer Energie sind dann nochmal zwischen 3% bis 5% Graustrom enthalten, da die Stadtwerke ihren Strom an der Strombörse kauft, man könnte sagen im Jurassic Park der Stromdinosaurier und deren Selbstbedienungsladen. Dort kostet der Strom mal minus 500EUR oder plus 3000EUR. Das nützt nur den Spekulanten, die hier mit heißer Luft ihren Reibach machen, übringens auch auf kosten des EEG.

Die Frage stellt sich hier: müssen da die Stadtwerke überhaupt da mitspielenoder wäre es nicht sinnvoller langfristige Verbindungen mit vielen kleinenStromerzeugern aus der Umgebung zu knüpfen, wie es die echten Ökostromer machen.Ohne echten Ökostrom wird wohl keiner der verloren gegangenen Kunden zu den Stadtwerken zurückkommen, weil sie den ,,echten" Ökostrom" z. B. Von Greenpeace oder Schönau bevorzugen. Und die , die Stadwerke-Ökostrom haben werden damit sicher nie eine Revolution auslösen, sondern weiterhin die Energie-Dinos à la EnBW füttern. An dieser Stelle will ich auch kurz auf EnBW eingehen, die auch einen Vertreter zur Diskusion am Freitag schickt. 20% aller Gewinne der EnBW gehen an die EDF französischer Energiekonzern) die größte atomare Dreckschleuder Europas. Bei der Gewinnung des Urans werden in den Minen 1 Million Liter Trinkwasser pro Tag ! verbraucht. Über 100 Tonnen Atommüll lässt dieser Konzern unter freien Himmel in Russland verrotten.Neuerdings wurden Verträge über zur Belieferung von Libyen und seinem Despoten mit Atomkraftwerken geschlossen. Hermann Scheer spricht es aus: ,,Sonne und Wind schicken keine Rechnung." Wenn die Anlagen gebaut sind, egal ob Wind-, Sonnen-, Wellen- oder Geothermie- Kraftwerke, verbrauchen sie keine Rohstoffe mehr. Jedes Kilowatt hier dezentral erzeugte Energie oder Wärme mit den Regenativen bleibt als Kapital zu 100% auch hier - geht nicht an Ölscheichs oder Wechselkursspekulanten.Die Aufträge bekommen die Handwerksbetriebe vor Ort, das schafft hunderte von Arbeitsplätzen. 47 Staaten haben das Erneubare-Energiegesetz übernommen und während es Japan einführt und Korea erhöht, streicht es unsere CDU/FDP Regierung zusammen.Statt dess beginnt sie die Atomindustrie zu fördern, die schon hunderte Milliarden von Fördermitteln erhalten hat aber immer wieder nur neue und höhere Kosten verursacht.
Die guten Ingineure gehen heute in die Umwelttechnik und zu den Erneuerbaren, wer helle ist, weiß, dass die Zeit der Stromdinos zuende geht. Wenn Hermann Scheer im Film von der Angst der ,,Dinosaurier" redet vor den Millionen von kleinen Stromanbietern, spürt man nahezu die Revolution.
Der Einstieg der Autoindustrie in die Elektroautos wird die Batterie als Speichermedium verändern. Zusammen mit einem höheren Wirkungsgrad sinkt die benötigte Fläche an Photovoltaik um 400%. Damit wird alles kleiner, billiger und speicherbarer. Privathaushalte brauchen überhaupt keine Netze mehr und keine Großkraftwerke.

Kohle und Kernenergie sind das letzte Aufbäumen der Dinos die Verzögerung des Fortschritts, ein Klima- und ein Arbeitsplatzkiller, ein Geld- und Ressourcenvernichter von der Mine bis zur Lagerung. Vom der Endlagerung mag ich garnicht reden, weil es noch die Generationen beschäftigen wird, die von uns genau gleich entfernt sind wie die Steinzeit.

Ansonsten hat der Delphi-Filmverleih mit der ,,4. Revolution einen neuen interessanten Film zu bieten mit schönen Bildern, einfach grosses Kino. Da kann mann Carl Fechner wirklich zu seinem Film gratulieren.





,,Mappus will mehr Atomenergie",

hieß es am vergangenen Montag in der Frankfurter Rundschau. Der baden-württembergische Ministerpräsident Stefan Mappus outete sich mal wieder als Atom-Hardliner und forderte mindestens 15 Jahre längere AKW-Laufzeiten. Unsere Antwort darauf kam prompt: Wer mehr Atomstrom will, bekommt mehr Atommüll. Also standen am Mittwoch mehr als 200 AtomkraftgegnerInnen mit 126 schwarz-gelben Atom-Müll-Fässern vor Mappus' Regierungssitz. Gemeinsam mit den Bürgerinitiativen der niedersächsischen Atommüll-Standorte brachten wir die Fässer nach Stuttgart und Mappus die Botschaft: ,,Behalte deinen Müll!" Die Versammlungsbehörde in Stuttgart wollte das Aufstellen der Fässer zuerst nicht genehmigen, aber wir haben im Eilverfahren dagegen geklagt, vor Gericht Recht bekommen und konnten die Aktion so doch noch durchführen.



Für die Förderung neuer Heizungen ist kein Geld mehr da:

Das Marktanreizprogramm, mit dem Sonnenkollektoren, Holzfeuerungen und Wärmepumpen bezuschusst werden, wurde Opfer einer Haushaltssperre.
Uran dagegen wird weiter gefördert, ist immer noch steuerfrei.
Der Bundesverband Erneuerbare Energie warnt, es drohe bei Fortbestand der Sperre "ein Markteinbruch für erneuerbare Wärme, die in Zeiten der Wirtschaftskrise eine der zentralen Stützen des deutschen Handwerks ist". Der Bundesindustrieverband Haus-, Energie- und Umwelttechnik fürchtet gar eine "Katastrophe im Wärmemarkt".
Auch das trifft voll die kleinen Handwerksbetriebe, aber für die Atomlobby ist kein Opfer zu groß.

Atomausstieg selber machen - kann man da nur raten!
Informieren Sie sich auf der großen
Stromwechsel Sommerfest/Party im Rittergarten am 18.09.2010


Bundestag beschließt Solarförderkürzung und Haushaltsperre für Solarförderung

Der Schock ist groß CDU und FDP beschließt Solarförderkürzung Donnerstag, 06. Mai 2010 damit sinkt die Förderung um 40% innerhalb eines Jahres das Klientel von CDU und FDP haben immer auf Frau Merkel gehofft und wurden nun schwer enttäuscht.

Wer sich mal die Google Map genauer ansieht wird sehen das diese Entscheidung die CDU viele Stimmen in Baden Württemberg kosten wird. In jedem Kreis gibt es neben den vielen Flaschner- und Elektrobetriebe auch größere Mittelständische Betriebe die rund um Solar und Photovoltaik ihr Geld verdienen.Sie werden nun wider besseres wissen abgestraft. laut verband sind bis zu 50 000 Arbeitsplätze gefährdet. im Vorfeld gab es genügend warnende Worte. hier einige Beispiele.
Bundesverband Solarwirtschaft
Handwerkskammer FR
Freiburger Erklärung PDF-Datei
Sunways AG Konstanz Vorstand und Mitarbeiter.....
Umweltrat


Komentar vom Bundesverband Solarwirtschaft

Donnerstag, 06. Mai 2010 Bundestag beschließt Solarförderkürzung

Solarwirtschaft: Belange der deutschen Unternehmen zu wenig berücksichtigt, Branche steht vor gewaltigen Herausforderungen Der Bundesverband Solarwirtschaft e.V. bedauert, dass der Deutsche Bundestag bei seiner heutigen Beschlussfassung zur Kürzung der Solarstromförderung die Interessen der Deutschen Solarbranche zu wenig berücksichtigt hat. Der Bundestag setzte sich damit auch über zahlreiche Bedenken aus der Solarbranche, der Wissenschaft, den Gewerkschaften und auch aus eigenen Reihen sowie über einen Beschluss des Bundesrates hinweg. Eine Mehrheit in der Länderkammer hatte die Bundesregierung aufgefordert, die Solarförderung im Rahmen der außerordentlichen EEG-Novelle weniger stark zu beschneiden.

Bereits zum 1. Juli 2010 soll nach dem heutigen Bundestagsbeschluss die Solarstromförderung zusätzlich zur im Januar dieses Jahres vollzogenen deutlichen Kürzung um 11-16 Prozent reduziert werden. Schon zum 1.1.2011 wird eine weitere Absenkung der Zuschüsse im voraussichtlich zweistelligen Prozentbereich vorgenommen. Der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) rechnet nun im großen Umfang mit vorgezogenen Investitionen in Solarstromanlagen. Viele Bürger wollen sich noch die alten Förderkonditionen sichern. Der Verband befürchtet zudem Wettbewerbsnachteile für deutsche Hersteller.

"Inakzeptabel bleibt die Kappung ganzer Marktsegmente wie der Förderung von Solarstromanlagen auf landwirtschaftlichen Flächen. Unverständlich ist uns auch, warum der Eigenverbrauch von Solarstrom nicht stärker angereizt wird. Beide Maßnahmen hätten zur schnelleren Kostensenkung von Solarstrom beitragen können", so BSW-Solar Geschäftsführer Carsten Körnig. Insbesondere die Summe der Fördereinschnitte stellt die Branche nach Angaben Körnigs vor gewaltige Herausforderungen. Sie sei nun zum Erfolg verurteilt, müsse ihre Technologieführerschaft im harten Wettbewerb weiter behaupten und auch in Zukunft immer ein Stück besser bleiben, als die Konkurrenz. Die Branche werde dafür weiter unter anderem verstärkt in Forschung und Entwicklung investieren müssen. Die dafür notwendigen Spielräume seien durch die jüngste EEG-Novelle nun jedoch beschnitten worden. Auch das jüngst angekündigte Sonderforschungsprogramm "Innovationsallianz Photovoltaik" könne diese Einschnitte nicht kompensieren.

Deutschland verfügt bislang über eine Vorreiterrolle auf dem Gebiet der Solartechnik, eine ausgezeichnete Forschungslandschaft und einen hochinnovativen Maschinen- und Anlagenbau. Die Photovoltaikbranche zählt rund 60.000 Beschäftigte.



Pfisters Rechenspiele

Während die SchülerInnen im Ländle über dem Mathe-Abi brüten, hat Ernst Pfister, nun vorgerechnet, was "mindestens die Hälfte" tatsächlich heißt: Nicht etwa 40 oder 50 Milliarden Euro, nein, nur einen einstelligen Milliardenbetrag sollen die Konzerne löhnen, damit sie ihre selbst nach CDU-Meinung technisch hoffnungslos veralteten Meiler weiter am Netz halten dürfen.
Pfisters Meisterrechnung geht so: Erstens "schätzt" er die Zusatzgewinne der Atomkonzerne auf lediglich 44 Milliarden Euro. Zweitens sollen diese im Voraus, also sofort zahlen. Dafür rechnet ihnen Oberstudienrat Pfister - Frühbucherrabatt! - einen Zinssatz von sage und schreibe 6,5 Prozent gut, was die "Gewinnsumme" auf 21 Milliarden Euro reduziert. Davon "die Hälfte" sind noch gut zehn Milliarden. Und davon, räumt Pfister ein, werden EnBW & Co. natürlich alle Kosten für Wartung, Nachrüstung und Reparatur ihrer Schrottmeiler abziehen. Damit sind es längst keine zehn Milliarden Euro mehr. Die Restsumme verteilt sich nun auf die vier Konzerne. Diese werden die Ablasszahlung für das verlängerte Atomrisiko, das sie der Allgemeinheit aufbürden, natürlich als Betriebsausgabe verbuchen. Sie müssen also einige Milliarden Euro weniger Steuern zahlen. Am Ende bekommt der Staat unterm Strich neben einem dicken Haufen Strahlenmüll vielleicht vier Milliarden Euro. Das ist etwa so viel, wie die Sanierung der Atommüllkippe Asse verschlingen wird. Ein wahrhaft furioser Deal!

Hat Pfister seinen Wählern im Landkreis Tuttlingen auch gesagt das Sie auch den Atommüll bekommen könnten ?





Die CDU/FDP Koalition streicht Solarförderung, obwohl dadurch im Bundesaushalt gar nichts gespart wird ! Ein weiteres Geschenk an die Atomlobby.

Zusätzlich zu den geplanten Verlängerungen der Laufzeiten der Atomkraftwerke, die den Stromkonzerne 1.500 000 EUR pro Kernkraftwerk und Tag bringt, profitieren sie auch diesmal wieder. Die eigene Solarindustrie in Deutschland, noch Weltmarktführer, wird damit stark behindert und Arbeitsplätze vernichtet. Immer wieder wurde gerade von FDP das Beispiel der Erfindung des Faxgerätes vorgetragen: es sei "in Deutschland erfunden und von Korea vermarktet" worden. Genau das passiert nun unter der Regie der FDP mit der Solarindustrie. Auch das kleine Feigenblatt der Forschungsgelder kann über diese weitere Klientelpolitik nicht hinwegtäuschen. Im Gegenteil, sie gehen wieder an die Atomlobby, die Solar in den Wüste bauen will, obwohl 5% der Dächer ausreichen würde, den gesamten Bedarf der Bundesrepublik mit Strom zu decken. 

Offensichtlich lässt sich die CDU von der FDP immer weiter von ihrer eigenen Basis wegjagen. Gerade bei uns in Süddeutschland sind es auch viele CDU/CSU Wähler, die von den Solarförderung profitierten und in Solaranlagen investiert haben. Auch große Unternehmen wie Bosch haben im Ländle auf Solar gesetzt. 46 Millionen Euro hat die Beteiligung an Ersol gekostet. Zur Intersolar-Europe-Messe in München werden erneut Rekordzahlen erwartet. Verglichen mit 2009 wird die Zahl der Aussteller von 1.414 auf über 1.700 steigen, die Ausstellungsfläche von 104.000 m² auf 130.000 m². Über 60.000 Besucher werden erwartet, davon ca. 40% aus dem Ausland. Sie alle werden nun von der Politik bestraft die sich immer mehr nur noch von der Atomlobby beraten lässt. 

Die Koalition streicht die Solarförderung auf Ackerflächen. Sie verzichtet damit künftig zugleich auf jegliche Subventionierung neuer Photovoltaik-Anlagen auf Ackerböden. Darauf verständigte sich die schwarz-gelbe Koalition am Freitag. Zusäzlich eingeschränkt werden die neuen Vergünstigungen für Hausbesitzer, die ihren Strom vom Dach nicht ans Netz abgeben, sondern selbst verbrauchen. 

Wie schon von der Bundesregierung geplant, will die Koalition im Bundestag die Solarförderung bei Hausdachanlagen zum 1. Juli um 16 Prozent, auf Freiflächen um 15 Prozent und auf Konversionsflächen wie ehemalige Militärgelände zusätzlich kürzen. Nach Förderkürzungen schon zu Anfang des Jahres, sinkt die vom Verbraucher über den Strompreis zu zahlende Vergütung damit im gesamten Jahr im Vergleich zu 2009 um 25 Prozent auf etwa 33 Cent je Kilowattstunde. 

Gewinne werden weiter privatisiert und für die Entsorgung muss die Allgemeinheit aufkommen. Gerade für die Atomkonzerne waren die Gewinne bei den Solaranlagen viel zu klein, deswegen haben sie selber ihre Rücklagen in alles mögliche gesteckt nur nicht in Solaranlagen. Mit Peanuts geben sie sich nicht ab, ihre Brennstoffe sind steuerfrei, sie werden schon seit Jahrzenten mit Milliardenbeträgen subventioniert und um den Atommüll müssen sie sich nicht kümmern, das übernimmt dann der Steuerzahler. 



CDU und FDP auf beiden Augen Blind
Ich sehe Arbeitsplätze was siehst Du ?






Solarworld-Chef im Interview
In der Frankfurter Rundschau
"Dann bleibt nur Hamburger braten"
Solarworld-Chef Frank Asbeck prognostiziert: Mehr Sonnenstrom wird die Elektrizitätspreise schon bald sinken lassen, weil er Spitzenlast konventioneller Kraftwerke verdrängt.

Herr Asbeck, man nennt Sie den deutschen Sonnenkönig...

Mag sein, ich bin aber keiner. Sehen Sie: Ein Sonnenkönig ist ein absolutistischer Herrscher. Ich bin Vorsitzender eines Unternehmens, das zu 75 Prozent den Aktionären gehört.

Politiker und Verbraucherschützer werfen Ihnen und der Branche vor: Der Solarboom macht die Elektrizität zu teuer, Solarfirmen und Anlagenbetreiber verdienen königliche Renditen.

Diese Kritik ärgert mich maßlos. Im Gegensatz zu den Stromkonzernen wie Eon und RWE, die ihre Preise seit 2000 jährlich um sieben bis acht Prozent angehoben haben, mussten wir unsere Solaranlagen über technischen Fortschritt jedes Jahr um zehn Prozent verbilligen. Wir werden durch das Absinken der Einspeisevergütung pro Kilowattstunde dazu gezwungen. Das zeigt: Der Strompreis steigt mitnichten wegen der Solarindustrie, sondern weil die Energieversorger die Haushaltskunden so locker abzocken können.

Solarstrom ist kein Preistreiber?

Im Gegenteil. Mehr Solarstrom wird die Preise schon bald sinken lassen. Wenn der Ökostrom einen gewissen Anteil erreicht, verdrängt er Strom, der in Spitzenlast-Zeiten in teuren, weil extra zugeschalteten konventionellen Kraftwerken erzeugt werden müsste. Zusammen mit den anderen erneuerbaren Energien bringt das eine Stromkosten-Senkung von vier bis fünf Milliarden Euro jährlich.

Die EEG-Umlage steigt aber doch stark an, da immer mehr Solaranlagen ans Netz gehen. Das können Sie nicht bestreiten.

Um ein Stromsystem umzubauen, muss man investieren. Und diese Investitionen werden auf alle umgelegt, die Strom verbrauchen. Längerfristig haben die Bürger und die Gesellschaft große Vorteile davon: Klimaschutz, hochwertige Arbeitsplätze, sinkende Energie-Rohstoffimporte.

Wie lange muss die Solarenergie denn noch gefördert werden?

Die Förderung kann schon ab 2012 stark sinken. Dann wird der Solarstrom nicht mehr teurer sein als der Haushaltsstrom aus der Steckdose. Wir nennen das "Grid Parity", den Zeitpunkt, wenn der Strom vom Dach billiger ist als der aus dem Netz. Die Bürger werden dann auch ohne Förderung per EEG-Umlage sagen: Ich kann mir meinen Strom auf dem Dach selber erzeugen. Das bedeutet: Unser Stromsystem wird sich völlig ändern. Die Bürger sind nicht mehr nur Konsumenten, sondern auch Produzenten. Das System wird dezentral und demokratischer. Daher ist der Widerstand der Stromkonzerne und ihrer Helfer auch so wahnsinnig groß.

Der Bund will die Solarförderung zum 1. Juli kappen. Es sind Kürzungen um bis zu 16 Prozent geplant, Freiflächenanlagen auf Äckern sollen ganz rausfallen. Was halten Sie für verkraftbar?

Die meisten deutschen Solarhersteller verkraften nach der ersten Vergütungsabsenkung im Januar überhaupt keine zusätzliche Absenkung. Wir als Solarworld halten allenfalls einen weiteren einstelligen Prozentsatz für vertretbar. Freiflächen in angemessener Größe sollte man zulassen, aber nur dort, wo die Bauern selbst Betreiber sind - sozusagen als Teil der Fruchtfolge.

Kritiker sagen: Sinnvoll wären sogar mehr als 16 Prozent Kürzung.

16 Prozent wären bereits das Ende eines Großteils der Branche. Solarworld hat als einziger deutscher Hersteller 2009 Gewinn gemacht, unsere Umsatzrendite betrug 5,8 Prozent. Unsere Mitbewerber waren größtenteils in der Verlustzone. Ich weiß nicht, wer die drei Kürzungsschritte Anfang 2010, Mitte 2010 und Anfang 2011 überleben wird. Wenn uns auf dem deutschen Markt der Hals umgedreht wird, dann gehen unsere 60.000 Arbeitsplätze auch noch nach China - wie vorher die anderen deutschen High-Tech-Industrien. Wollen wir das? Dann müssen wir uns künftig gegenseitig Hamburger braten, weil keine Industrie mehr da ist.

Die chinesische Solar-Konkurrenz holt sowieso stark auf.

Unsere Konkurrenten dort haben extrem billige Lohnkosten, niedrige Umweltstandards und bekommen Staatskredite. Damit werden bei uns Dumpingpreise angeboten. Diese Unternehmen gehen auf Masse und Billiganlagen und wollen die deutsche Solarindustrie vom Markt fegen. Noch liegen wir technologisch eineinhalb Jahre vor ihnen. Damit müssen wir wuchern. Das ist unsere einzige Chance.

Ein großer Teil der in Deutschland verbauten Module stammt aus China. Ist es die Aufgabe der deutschen Stromkunden, die chinesische Solarindustrie zu finanzieren?

Das war und ist nicht das Ziel. Aber man kann sich nicht abschotten. Wir stehen im internationalen Wettbewerb, und ich bin bereit, ihn anzunehmen, obwohl wir bei Solarworld Tariflöhne zahlen, hohe Sozial- und Umweltstandards einhalten. Aber man darf uns nicht die Luft nehmen, in dem der Bund uns zwingt, binnen 13 Monaten um bis zu 40 Prozent billiger zu werden.

Was bedeutet es für Sie, wenn der Bund seine Pläne nicht mildert?

Dann stehe ich 2012 bei der Cocktail-Party anlässlich der "Grid-Parity" alleine mit den Chinesen herum.

Interview: Frank-Thomas Wenzel und Joachim Wille





Stromwechsel Sommerfest/Party
wird verschoben wir sind auf der Demo in Berlin





im
Rittergarten

am 22.10.2009

um 20:00 Uhr



Uranium - is it a country?
eine Spurensuche nach der Herkunft von Atomstrom”.

Der Dokumentarfilm zeigt, dass Atomstrom ein globales Produkt ist. Er informiert die NutzerInnen von Atomkraft hierzulande über die Risiken für Mensch und Umwelt, die beim Uranabbau woanders verursacht werden.

Australien hat die weltweit größten Uranvorkommen und dient als Beispiel dafür, woher das Uran kommt, wo es hingeht und was davon übrig bleibt.

Uran, “ein chemisches Element mit der Abkürzung U und der Ordnungszahl 92 im Periodensystem” , ist ein wesentlicher Bestandteil zur Erzeugung von Atomkraft. Woher kommt das Uran, und was geschieht auf dem Weg zwischen Abbau in zum Beispiel Australien und Ankunft in einem deutschen Atomkraftwerk? Wenige sind sich der katastrophalen Auswirkungen des Abbaus bewusst oder kennen die Transportwege des Uran. Die Spurensuche der Herkunft von Uran gibt einen erschreckenden Überblick über die verheerenden Auswirkungen des Uranabbaus. Großflächige Umweltzerstörung, verseuchtes Wasser, enormer Wasserverbrauch (35 Millionen Liter pro Tag für nur eine Uran-Abbaustätte). All das, damit einige wenige Manager Unsummen von Profiten machen können. All das, obwohl es bewiesen ist, dass wir Atomkraft nicht benötigen, um unseren Energiebedarf zu füllen.






Wir sind mit dem Bus von
KLAR
Kein Leben mit atomaren Risiken! e.V.
mitgefahren
Der Verein wurde am 18. Januar 2003 in Singen gegründet.
Anlass war das geplante Atommüllendlager für hochradioaktive Abfälle in Benken nahe Schaffhausen (Schweiz).

http://www.klargegenatom.de


Bilder von der Demo in Berlin



















,,Renaissance der Atomkraft" nichts als eine Märchen der Atomlobby

,,Die ganze Welt baut Atomkraftwerke, nur hierzulande stellen sich Menschen wider die Vernunft." So lautet seit einer Weile der Tenor der Atomlobby. Wenn man keine besseren Argumente hat, quengelt man halt nach dem Motto ,,Die anderen dürfen auch".

Das Argument ist aber nicht nur schwach, sondern es entspricht nicht einmal der Wahrheit. In den letzten zehn Jahren gingen weniger Atomkraftwerke neu in Betrieb als je zuvor, deutlich mehr AKWs wurden in diesem Zeitraum abgestellt. Und die Armaden neuer Reaktoren, von denen gerne gesprochen wird, sind nichts als Schubladenpläne. Gerade in Osteuropa versucht man vergeblich die schwachen Regierungen dazu zu bringen welche zu bauen. An deren Verwirklichung nicht einmal die großen Energiekonzerne mehr ein Interesse haben. So sind beispielsweise bei dem politisch durchgesetzten Neubauprojekt im finnischen Olkiluoto die Sicherheitsprobleme so groß, dass Nachbesserungs- und Nachrüstarbeiten einen wirtschaftlichen Betrieb undenkbar machen.

Was die Energiekonzerne jedoch sehr wohl wollen, ist aus den bereits abgeschriebenen Altreaktoren noch so viel Geld wie möglich herauszuholen. So ist die hochgehypte ,,Renaissance der Atomkraft" nichts als eine Märchen, die dazu dient, den Weiterbetrieb der bestehenden Anlagen politisch durchsetzbar zu machen.

mehr Infos

Werbefilm der Schweizer Atomindustrie zur Einlagerung in Opalinuston-Formation wie sie auch in unserem Landkreis Vorkommt und in Tuningen abgebaut wird.

http://de.wikipedia.org/wiki/Opalinuston-Formation

http://www.bgr.bund.de/Geotechnik/Endlagerstandorte/

Ausschnitt aus: Landtag von Baden-Württemberg Drucksache 14 / 380

........Werden die potenziellen Standortregionen auf die Gebiete begrenzt, in denen der Opalinuston in einer Tiefenlage zwischen 300 und 1000 m vorkommt, wie dies in der BGR-Studie erfolgt ist, so sind überall in der Schichtenfolge über dem Opalinuston die Oberjura-Kalksteine verbreitet. Durch die Teufenuntergrenze von 1000 m, die von der BGR aus bautechnischen Gründen gewählt wurde, liegt dort der Oberjura wiederum in einer Teufenlage, in der er als Karstgrundwasserleiter ausgebildet ist und auch genutzt wird. Dies gilt nicht nur für die Gebiete, in denen der Oberjura an der Erdoberfläche ansteht (wie in der BGR-Studie dargestellt, überwiegend nördlich der Donau), sondern auch im Bereich der von der Presse genannten beiden möglichen Standorte zwischen Sigmaringen und Riedlingen sowie sehr wahrscheinlich auch bei Engen und Gottmadingen, in denen der Oberjura von Gesteinen der Molasse überdeckt ist...................





Wenn Gorleben nicht durchgesezt wird .... Hat Satiriker Lenk das Loch zur Endlagerung vergessen?
Holt sich Kauder mit seiner Forderung nach längeren Laufzeiten für eine lange Zeit das Atomare Endlager in seinen Heimatwahlkreis nach Tuttlingen/Rottweil? 239Pu ist das am häufigsten produzierte Plutoniumisotop. Es hat eine Halbwertszeit von 24.110 Jahren. Das seltene Plutonium 244 mit einer Halbwertzeit von 80 Mio Jahren wird also noch 40 Mio Jahre länger strahlen, als der afrikanische Kontinent durch Plattentektonik das Mittelmeer ganz verdrückt hat und vollkommen an der europäischen Platte anliegt.



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